im Ärztehaus Franz-Schubert-Str. 14 in 01809 Heidenau Telefon: 03529 51 57 76

ZAHNARZTPRAXIS

Dr. Sabine Andrae

Die Früherkennungsuntersuchungen

Für Kinderzähne ist die richtige Vorsorge (Prophylaxe) besonders wichtig, denn gesunde Milchzähne sind die besten Voraussetzungen für ein gesundes bleibendes Erwachsenengebiss. Für Kinder von drei bis sechs Jahren werden daher die Zahnärztlichen Früherkennungsuntersuchungen angeboten. Sie umfassen die Untersuchung zur Erkennung von Zahn- und Munderkrankungen, die Bestimmung des Kariesrisikos, Ernährungs- und Mundhygieneberatung sowie eventuell die Empfehlung von Fluoridierungsmaßnahmen. Es gibt drei Früherkennungsuntersuchungen, die im Abstand von mindestens 12 Monaten stattfinden sollten.

Die Individualprophylaxe

Für Kinder, die das sechste, aber noch nicht das achtzehnte Lebensjahr vollendet haben, wird die Individualprophylaxe angeboten. Dieses Prophylaxeprogramm soll vor allem den Patienten, die ein erhöhtes Kariesrisiko haben, helfen die Mundgesundheit zu verbessern. Bis zu zweimal jährlich wird der Mundhygienestatus erhoben, die Zahnputztechnik wird altersgerecht erklärt und trainiert. Wir sprechen mit den Kindern über die Ursachen von Karies und wie man gesunde Zähne erhalten kann. Außerdem wird die Schmelzoberfläche mit einem schmelzhärtenden fluoridhaltigen Lack versiegelt.Auch eine Versiegelung der kariesanfälligen Fissuren (Grübchen) der bleibenden Molaren ist empfehlenswert. Die Kosten werden von den Krankenkassen übernommen.
Versiegelter Backenzahn
Versiegelter Backenzahn

Der Erfolg der Individualprophylaxe ist von der Mitarbeit des Patienten abhängig. Die wichtigste Aufgabe ist es, den Patienten zu motivieren, die Möglichkeiten der Individualprophylaxe zu nutzen und diese im Alltag lebenslang umzusetzen.

 Mein Kind hat Karies – was nun?

Trotz aller Vorsorgemaßnahmen kann es vorkommen, dass ein Zahn Ihres Kindes Karies bekommen hat. Wenn Ihr Kind schon öfters mit Ihnen in der Zahnarztpraxis war, hat es sicherlich schon einiges Vertrauen gewonnen und durch die regelmäßige Kontrolle ist der Schaden noch gering und das Kind hat keine Schmerzen. Das erleichtert die Behandlung. Denn die Kinderbehandlung unterscheidet sich von der Erwachsenenbehandlung vor allem in der Anfangsphase. Während der Erwachsene mehr oder weniger problemlos sofort behandelt werden kann, benötigt das Kind eine Eingewöhnungszeit.

Wenn dies der erste Besuch Ihres Kindes beim Zahnarzt ist, so wird das Praxisteam zunächst versuchen, eine Vertrauensbasis zu schaffen. Es geht in dieser Phase noch nicht darum, sofort mit der Behandlung zu beginnen, es sei denn, dies ist medizinischen Gründen unerlässlich. Ziel der ersten Sitzung ist, das Kind mit den ersten wichtigen Dingen der Praxis vertraut zu machen. Da für ein ängstliches Kind die zahnärztlichen Instrumente oft ein Ausgangspunkt für Befürchtungen sind, sollten die Instrumente dem Kind vor Gebrauch gezeigt und kindgerecht erklärt werden. So fühlt sich das Kind sicher. Es hat sich gezeigt, dass dieses klassische Prinzip des Erklärens, Zeigen, wie es funktioniert, und dann erst Ausführen, zu den wirksamsten Methoden harmonischer Kinderbehandlung gehört.

Kinder Die Kinder erfahren spielerisch, wie ein zahnärztliches Instrument funktioniert.

Auch die zweite Sitzung dient noch der Vertiefung der Vertrauensbasis. Nur wenn in dieser Sitzung das Kind sehr kooperativ und offen ist, wird der Zahnarzt einen Zahn behandeln. Allerdings nur, wenn er sicher ist, dass diese Behandlung unproblematisch ablaufen wird. Andernfalls wird eine dritte Sitzung vereinbart, bei der dann die eigentliche Behandlung beginnt. Der Zeitrahmen für einen Behandlungstermin beträgt etwa 15-20 Minuten. Danach nimmt die Mitarbeit des Kindes ab. Erst wenn ein gefestigtes Vertrauensverhältnis besteht, oder das Kind älter ist, kann dieser Zeitraum überschritten werden.

Sie sehen, eine Kinderbehandlung benötigt viel Zeit. Für Ihr Kind, für Sie und für Ihre Zahnärztin oder Ihren Zahnarzt. Erwarten Sie also nicht, dass Ihr Kind ähnlich zügig behandelt wird wie Sie selbst! Mit den folgenden Tipps können Sie Ihr Kind auf einen Zahnarztbesuch vorbereiten und eine positive Einstellung bewirken.

Keine Drohung

Drohen Sie niemals mit dem Zahnarzt und vermeiden Sie Äußerungen, die Ihr Kind negativ aufnehmen könnte. Auch der gutgemeinte Rat, "Wenn du dir deine Zähne nicht richtig putzt, dann musst du zum Zahnarzt!", ist falsch. Der Zahnarzt wird so zum Schreckgespenst, was den ungezwungenen Umgang des Kindes mit dem Zahnarzt erheblich erschwert. Auch Äußerungen wie „Du brauchst keine Angst zu haben! “ oder „ Du musst tapfer sein“ sind nicht hilfreich: Das Kind hört nur Angst und fragt sich: Warum soll ich tapfer sein? und wird erst recht unsicher und ängstlich.

Keine großen Belohnungen

Ihr Kind soll den Zahnarztbesuch als etwas Selbstverständliches ansehen. Dafür benötigt das Kind keine besondere Belohnung, eine kleine Anerkennung reicht völlig aus.

Keine falschen Versprechungen

Versprechen Sie Ihrem Kind keine Dinge, die der Zahnarzt vielleicht nicht halten kann, und machen Sie Ihrem Kind nichts vor. Aussagen wie: "Es tut gar nicht weh" sollten Sie daher genauso vermeiden wie: "Den Bohrer spürst Du doch nicht".

Lassen Sie das Kind antworten

Wird Ihr Kind vom Zahnarzt befragt, dann lassen Sie ruhig Ihr Kind antworten. Nur so kann die unerlässliche Vertrauensbasis zwischen Kind und Zahnarzt geschaffen werden. Kuscheltier oder Puppe mitbringen Beim ersten Besuch kann der Zahnarzt den „Mund“ und die „Zähne“ des Lieblingskuscheltieres „untersuchen“. So weiß das Kind, wie die Behandlung abläuft.

Füllungstherapie im Milchgebiss

Auch wenn in Deutschland der Erhalt von Milchzähnen immer noch nicht mit der notwendigen Intensität erfolgt, ist unbestritten, dass ein an Karies erkrankter Milchzahn zu behandeln ist. Nur durch eine rechtzeitig durchgeführte Behandlung und Versorgung des Defektes mit einer Füllung können kieferorthopädische Folgebehandlungen vermieden werden. Bevor der Zahnarzt eine Füllung legen kann, muss zunächst das erkrankte und erweichte Dentin entfernt werden.

Füllungsmaterialien im Milchgebiss

Nach einer Empfehlung des Bundesgesundheitsamtes vom Herbst 1992 soll Amalgam bei Kindern unter sechs Jahren nicht mehr eingesetzt werden. Da in der modernen Zahnmedizin Alternativen zur Verfügung stehen, kann auf Amalgam im Milchgebiss – auch bei Kindern über sechs Jahren - weitestgehend verzichtet werden. Es stehen Zemente und Kunststoffe als Füllung zur Verfügung, wobei die Verarbeitung von Kunststoffmaterialien einen großen technischen und zeitlichen Aufwand erfordert, der vor allem kleineren Kindern nicht ohne weiteres zugemutet werden kann.

Bei sehr großen Zahndefekten sollte statt einer Versorgung mit plastischen Füllungsmaterialien die Wiederherstellung des Milchzahnes mit einer konfektionierten Stahlkrone vorgenommen werden.

 

 

 

 

Zahnarztpraxis

Dr. Sabine Andrae

Franz-Schubert-Str. 14

01809 Heidenau

Tel.: 03529 51 57 76

Fax: 03529 53 57 80

Email

 

Anfahrt

 

 

 

Öffnungszeiten

Montag

07.00 - 14.00 Uhr

 

Dienstag

08.00 - 13.00 Uhr

und

15.00 - 19.30 Uhr

 

Mittwoch

14.00 - 21.00 Uhr

 

Donnerstag

07.00 - 14.00 Uhr

 

Freitag

08.00 - 12.00 Uhr

 

1. Samstag im Monat

08.00 - 11.00 Uhr

Copyright © 2015. All Rights Reserved Dr. Sabine Andrae.