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ZAHNARZTPRAXIS

Dr. Sabine Andrae

Gebrochene Knochen wachsen selbstständig wieder zusammen. Über diesen Vorteil verfügen unsere Zähne leider nicht. Der Grund hierfür: die Zahnschmelz bildenden Zellen sterben nach dem Zahndurchbruch ab. Ein Loch im Zahn kann also nicht ausheilen. Um das Fortschreiten der Karies zu stoppen, muss der Zahndefekt mit einer künstlichen Füllung vom Zahnarzt geschlossen werden. Aber womit? Mit Amalgam, mit Kunststoff oder doch lieber mit einem Gold- oder Keramikinlay?

Kariestherapie

Amalgamfüllung                             Goldinlay                               

Während plastische Füllungen in weichem Zustand in den Zahn eingebracht werden und erst dort aushärten, werden Einlagefüllungen im zahntechnischen Labor auf einem Modell der aufgebohrten Stelle des Zahnes hergestellt. Sie werden mit Zement oder einem speziellen Kleber auf Kunststoffbasis am Zahn befestigt.
Einlagefüllungen sind vor allem für größere Löcher im kaudruckbelasteten Seiten- oder Backenzahnbereich geeignet. Aufgrund des komplizierten Herstellungsverfahrens sind Einlagefüllungen relativ teuer. Die Kosten für Einlagefüllungen werden von der gesetzlichen Krankenkasse (GKV) nicht übernommen.

Zunächst muss aber für eine Füllung das durch die Karies entstandene Loch im Zahn vorbereitet (präpariert) werden. Mit Diamantschleifkörpern, Hartmetallbohrern, druckluftgetriebener Turbine oder Mikromotor wird zunächst die zerstörte Zahnsubstanz entfernt. Wenn sie es wünschen, geschieht dies in unserer Praxis unter örtlicher Betäubung des Zahnes. Bei der Präparation muss der Zahn exakt auf das anschließend verwendete Füllungsmaterial oder den zahnärztlichen Werkstoff vorbereitet werden. Es wird jedoch immer versucht, möglichst wenig natürliche Zahnsubstanz zu entfernen.

Füllungsarten

Inlays

Einlagefüllungen aus Gold sind sehr körperverträglich und zeichnen sich durch eine lange Haltbarkeit aus. Goldlegierungen sind anlaufsicher, korrosions- und mundbeständig und kommen den Eigenschaften der natürlichen Zähne sehr nahe. Mit Goldgussfüllungen können auch große Defekte im Seitenzahnbereich versorgt werden.

Unter ästhetischen Gesichtspunkten erfüllen Keramikinlays höchste Ansprüche, denn sie sind zahnfarben und lichtdurchlässig. Keramik ist tolerant gegenüber allen anderen Werkstoffen im Mund. Das Material ist biologisch äußerst verträglich.
Keramikinlays sind für die meisten Defekte im kaudrucktragenden Seitenzahngebiet geeignet. Bei Patienten, die mit den Zähnen knirschen, ist die Verwendung eingeschränkt.

Kunststofffüllungen

Kompositfüllungen bestehen aus zahnfarbenem Kunststoff und als Hauptbestandteil feingemahlener Glaskeramik. Es sind daher eher Keramik- als Kunststofffüllungen. Sie werden vor allem bei Frontzähnen oder im Zahnhalsbereich verwendet. Neue Hybridcomposite mit einem erhöhten Füllkörpergehalt eignen sich auch für den Backenzahnbereich, also dort, wo Kaudruck entsteht. Diese Kunststofffüllungen werden in der sogenannten "Adhäsivtechnik" mit dem Schmelz oder Dentin verklebt und mit Licht gehärtet. Durch diese Technik muss vom noch gesunden Zahn nur eine kleine Schicht abgetragen werden.

Amalgam

Seit über 100 Jahren wird Amalgam weltweit für haltbare und kostengünstige Zahnfüllungen verwendet. Amalgam ist eine hoch silberhaltige Legierung aus Quecksilber und weiteren Metallen wie Kupfer und Zinn.Das weiche Amalgam wird in das vorbereitete Loch gefüllt, verdichtet und die Zahnoberfläche geformt. Das gehärtete Material sieht zunächst matt-grau aus. Später kann die Füllung poliert werden, dadurch wird ihre Haltbarkeit erhöht. Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion, Kindern und Jugendlichen und Schwangeren raten wir von Amalgamfüllungen ab, da eine Schädigung des Organismus nicht ausgeschlossen werden kann.

Zementfüllungen

Sie dienen als kurz- bis mittelfristiges Füllungsmaterial bis zur endgültigen Versorgung des Defektes.

 

 

 

 

Zahnarztpraxis

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